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PRESSEBOX

Wir freuen uns, dass wir mit calcuso.de regelmäßig in der Presse vertreten sind. Hier zeigen wir eine kleine Auswahl der redaktionellen Erscheinungen. Um die Diversität der Publikationen zu zeigen, haben wir einen Querschnitt aller Veröffentlichungen und Blogs erstellt.


Rheinische Post

13.07.2016


Langenfelder gründen Amazon für Schulen

Studenten, Geschäftsidee, Firmengründung in beschränkten Räumlichkeiten, wenige Jahre später viele Mitarbeiter, weltweit eine halbe Million Kunden . . . Klingt klischeehaft, aber genau so entstand calcuso.de, ein Onlinehandel für Schul- und Büromaterial, der im Langenfelder Gewerbegebiet Fuhrkamp inzwischen 16 Mitarbeiter beschäftigt und rund 1000 Quadratmeter in einem Handwerkerhof angemietet hat. Die Gründer und Geschäftsführer der Calcuso GmbH kennen sich seit der gemeinsamen Schulzeit im St. Ursula-Gymnasium in Düsseldorf. Alexander Giersz und Kilian Kallee sind beide 26. Giersz ist nach einem Studium in Freiburg Jurist, Kallee absolvierte ein Wirtschaftsingenieurstudium in Manchester. In dem Gründerduo ist Kallee der "Analytiker", Giersz der "Visionär". "Zusammen die ideale Mischung", sagen die Gründer.

Die Idee zu calcuso.de kam ihnen während des Studiums. Als Alternative zum klassischen Studentenjob experimentierten die Gründer mit dem Verkauf von DVDs auf dem Online-Marktplatz Amazon. "Es waren die Anfänge von Amazon in Deutschland, und die Konkurrenz war überschaubar. Schnell konnten wir unser Studium ausschließlich durch den Verkauf auf Amazon finanzieren", erzählt Kallee. "Der Wettbewerb wurde mit der Zeit intensiver, und die Margen sanken. So mussten wir uns nach alternativen Produkten umsehen. So entdeckten wir die Taschenrechner wieder, die wir noch aus unserer Schulzeit kannten", führt Giersz weiter aus.

Die erste Palette mit 800 gekauften Taschenrechnern passte gerade noch in die Studentenbude. Konsequenterweise standen Rechner auch beim Firmenname Pate. Calcuso ähnelt der Übersetzung von Rechner in viele Sprachen, und - sehr wichtig - "Calcuso" war weltweit nicht im Handelsgebrauch oder geschützt.

Erinnerungen an den Schulalltag halfen dem Duo, sein erfolgreiches Geschäftsmodell auf dem Bildungsmarkt zu finden. Sie erinnerten sich an den Aufwand bei der Bestellung von Schulbedarf und Schulbüchern. Hier lange Listen und Lehrer, die mühsam Geld einsammelten, verwahrten und überwiesen; da Eltern, die im Fachhandel den benötigten Schulbedarf für ihre Zöglinge organisierten. Dank der "Online Sammelbestellung", einer von Calcuso entwickelten Software, ist es nunmehr möglich, dass die Eltern - nach einer Info per digitalisiertem Elternbrief mit einem Zugriffcode - unmittelbar den gesamten benötigten Schulbedarf inklusive Schulbüchern auf calcuso.de bestellen und bezahlen können. Gleichzeitig können Lehrer und Schule gewünschte Artikel hinzufügen.

"Wir entwickeln unser System natürlich immer weiter und arbeiten gerade an einem Partnerprogramm für Fördervereine, die dadurch bis zu zehn Prozent Provision auf die eingegangenen Bestellungen erhalten können", sagt Giersz. Dabei stehen den Kunden mittlerweile mehr als eine Million Artikel zur Auswahl.

2012 folgte die Firmengründung, zunächst als Ausgründung aus der Uni-Düsseldorf. Schnell fehlten Räume, und die Suche im Umland führte nach Langenfeld. "Das Gesamtpaket Langenfeld überzeugte", sagt Kallee. "Besonders der Ausbau einer schnellen Internetverbindung durch die Stadtwerke war für uns als reiner Online-Händler von Bedeutung", ergänzt Giersz. Das Wachstum folgte behutsam. "Alles was hier steht ist bezahlt, keine Schulden", versichert Kallee mit Blick auf die Lagerhallen und Büroräume.

Ihr Modell wird inzwischen in Ansätzen kopiert, aber das beunruhigt sie nicht. "Wir sind schneller und beweglicher als unsere Mitbewerber", ist Giersz überzeugt. Mit der Expansion ins Ausland und Eigenmarken wollen sie ihren Erfolg fortsetzen. Ein Calcuso-Geometrie-Set (Geodreieck, Zirkel etc.) sei schon jetzt ein Renner.


Quelle: Rheinische Post


Rheinische Post

10.02.2016


Schüler als Chefs lernen richtiges Kalkulieren

Firmenchefs müssen manchmal schwierige Fragen beantworten. "Sollen wir die Kundenbetreuung outsourcen?" Oder: "Wie können wir beim Lieferanten bessere Konditionen erhalten?" Schwierig zu beantworten sind solche Frage erst recht, wenn die "Chefs" erst 15 Jahre alt sind und im wirklichen Leben noch die Schulbank drücken. So ist es jetzt Anna Tor-Westen und Ben Seiwert ergangen. Die beiden Neuntklässler nahmen in Langenfeld am Projekt "Schüler im Chefsessel" teil.

Schon nach wenigen Stunden, kurz nach Anbruch der Mittagspause, wissen Anna und Ben, dass "Chefsein vor allem Vielseitigkeit bedeutet". Den Einblick in die Arbeitswelt verschafft ihnen die Langenfelder Calcuso GmbH. Das Start-up-Unternehmen liefert auf Online-Bestellung Schul- und Büromaterial - und hat nur drei Jahre nach seiner Gründung bereits rund 250.000 Kunden bedient. Die echten Calcuso-Chefs, die geschäftsführenden Gesellschafter Alexander Giersz und Kilian Kallee, sind selbst erst 26. "Wir sind seit neuestem Mitglied im Bund der jungen Unternehmer, der dieses Projekt seit 1980 alljährlich deutschlandweit startet, und finden die Idee gut, den Schülern ein realistisches Bild des Unternehmerberufs zu vermitteln", sagt Giersz. Kallee ergänzt: "So etwas hätten wir früher gerne selbst erlebt."

Anna und Ben sind eher zufällig zu Calcuso gekommen. "Wir haben uns im SoWi-Kurs gemeldet", erzählen die Schüler des Düsseldorfer Comenius-Gymnasiums. Für beide Seiten - die Jugendlichen wie die teilnehmenden Firmen - ist es bei dem Wettbewerb nicht ganz klar, auf wen und was genau sie sich jeweils einlassen.

Neben den Chefs oblag es vor allem Maurice Deprez, BWL-Master und Controler bei dem Langenfelder Start-up, die Nachwuchs-Unternehmer mit einem möglichst realistischen Tagesprogramm zu versorgen. Lagerkontrolle, Mitarbeitergespräch, Meetings, Preisverhandlungen, Workshops, und so weiter - alles nach dem Motto: "Die sollen nicht nur zugucken, sondern selbstständig arbeiten."

Und so mussten die Schüler analysieren, ob es einen Sinn ergibt, Teile des Kundendienstes ins lohngünstige Ausland zu verlagern, bis hin zum gegebenenfalls notwendigen Kündigungsgespräch mit der Mitarbeiterin. Letzteres blieb allen erspart: Anna und Ben kamen zu dem Ergebnis, dass ein Ansprechpartner vor Ort vielleicht ein wenig teurer ist, aber die Kundenzufriedenheit steigert, zu Weiterempfehlungen und höheren Umsätzen führt und damit letztlich wirtschaftlicher ist.

Ob sie selbst mal "Chef" werden wollen, wissen Anna und Ben am Ende des achtstündigen Tages noch nicht. Ben schwankt zwischen einer Karriere in der Wirtschaft oder Journalismus, Anna favorisiert noch Architektur, in allen Varianten kann man/frau es letztendlich zum "Chef" bringen. Zunächst müssen sie jetzt einer regionalen Jury ihre Praxis-Erfahrungen bei der Calcuso GmbH beschreiben. Die Sieger des Wettbewerbs gewinnen eine Berlinreise.


Quelle: Rheinische Post